So, heute mussten wir uns entscheiden. Von Jasper aus (hier ein paar Eindrücke)
hatten wir drei Möglichkeiten:
1.) westlich zum Mount Robson zu fahren, der Berg, dessen Höhe Namensgeber dieses Blogs ist = was würden wir dort sehen? Vermutlich einen Berg in Wolken, für den wir dann einen Schlenker von isgesamt 160 km gemacht hätten. Nur dort hinfahren, weil der Blog so heißt? So'n Schmarrn! Christian, Edda und Timon, ihr kommt ja im nächsten Jahr am Mt. Robson vorbei, also bitte ganz viele Fotos machen und an uns denken!!!
2.) östlich nach Edmonton fahren und von dort dann südlich über den Highway zurück nach Calgary = wir könnten in der West Edmonton Mall shoppen, würden aber bis Edmonton 370 km durch relativ langweiliges Gebiet fahren. Och nö, die Koffer sind eh schon so voll.
3.) südlich wieder über den Icefield Parkway über Lake Louise, Banff und Canmore zurück nach Calgary = das war die für uns sympathischste Lösung, so können wir noch ein wenig die Berge genießen.
1.) westlich zum Mount Robson zu fahren, der Berg, dessen Höhe Namensgeber dieses Blogs ist = was würden wir dort sehen? Vermutlich einen Berg in Wolken, für den wir dann einen Schlenker von isgesamt 160 km gemacht hätten. Nur dort hinfahren, weil der Blog so heißt? So'n Schmarrn! Christian, Edda und Timon, ihr kommt ja im nächsten Jahr am Mt. Robson vorbei, also bitte ganz viele Fotos machen und an uns denken!!!
2.) östlich nach Edmonton fahren und von dort dann südlich über den Highway zurück nach Calgary = wir könnten in der West Edmonton Mall shoppen, würden aber bis Edmonton 370 km durch relativ langweiliges Gebiet fahren. Och nö, die Koffer sind eh schon so voll.
3.) südlich wieder über den Icefield Parkway über Lake Louise, Banff und Canmore zurück nach Calgary = das war die für uns sympathischste Lösung, so können wir noch ein wenig die Berge genießen.
Außerdem liegt auf dem Weg nach Süden die Straße zum Mt. Edith Cavell, an dessen Fuß eine tolle Wanderung zu einem Gletschersee verlaufen soll. Edith Cavell war eine englische Krankenschwester im Ersten Weltkrieg, die in Belgien vielen Soldaten zur Flucht verhalf. Sie wurde erwischt und von den Deutschen hingerichtet. Ich habe mir ein englisches Buch über ihre Lebensgeschichte gekauft, auf das ich mich schon sehr freue.
Auf unserem Campingplatz stand übrigens diese Bärenfalle, irgendwie voll fies, aber leider soll es immer wieder vorkommen, dass Bären die natürliche Scheu vor Menschen verlieren und sich dann dort aufhalten, wo Menschen ihre Nahrung haben. Welch besserer Ort als einen Campingplatz gibt es also für einen hungrigen Bären?
Als wir wieder in den Jasper National Park einfuhren, mussten wir am Mauthäuschen feststellen, dass die Straße zum Mt. Edith Cavell wegen des Wetters schon geschlossen war. Schade, aber dann schien es dort oben schon schlechter zu sein. Bei uns war es zwar bewölkt, aber es ging ein richtig warmer Wind, herrlich.
Egal, wir hielten uns dennoch südlich und machten dann eine Wanderung durch das "Valley of the Five Lakes", wie der Name schon sagt, ein Wanderweg, der uns an insgesamt fünf Seen vorbeiführte.
Kurz bevor wir wieder am Parkplatz waren, trafen wir das Pärchen wieder, das uns einige Tage zuvor auf dem Icefield Parkway auffiel, weil der Mann ein Hannover-T-Shirt trug. Diesmal trug er wieder stolz das hannoversche Stadtwappen durch die kanadische Wildnis und diesmal sprach ich die beiden auch an. Mom und Dad, ihr werdet lachen, sie kommen aus AHLEM!!! Das gibt es doch nicht! Ich verkniff mir zu fragen, ob er eventuell auch bei der LHH arbeitet, aber irgendwie hätte der als Kollege durchgehen können, mit DEM T-Shirt!
Kaum wieder im Wagen fing es fürchterlich an zu regnen. Schön, dass wir unsere Wanderung noch machen konnten.
Jetzt sind wir wieder auf dem Thompson Creek Campground in der Nähe von Saskatchewan River X-ing, der Platz, auf dem wir vor kurzem Bärenbesuch hatten. Heute Abend sind wir die einzigen Camper hier, der Loop, auf dem wir kürzlich standen ist sogar schon geschlossen. Nun lauschen wir dem Prasseln vom Regen und hoffen, heute Nacht wieder ein Zeichen von "unserem" Bärchen (wir haben ihn Greg genannt, ihr wisst schon, wegen Thomson und so) zu hören oder zu sehen. Aber eine Bärenfalle haben sie hier zum Glück nicht aufgestellt.
Also, dann bis morgen, gute Nacht!
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